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Was ist ein Graduiertenkolleg?

Ein Graduiertenkolleg ist ein Forschungsprogramm, das Promovierenden die Möglichkeit gibt, wissenschaftlich zu arbeiten, und gleichzeitig einen gewissen institutionellen Rahmen schafft, üblicherweise in Form vorbestimmter Aktivitäten. Wesentlich für ein Graduiertenkolleg sind ein übergeordnetes Thema, in unserem Fall Energiezustandsdaten, und dass die Themen jedes Promovierenden dazu passen. Andererseits sind Promovierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen oder zumindest mit unterschiedlichen Hintergründen ausdrücklich erwünscht, um gute Synergieeffekte zu erzielen. Von Promovierenden eines Graduiertenkollegs wird erwartet, dass sie aufgrund regelmäßiger Treffen, gemeinsamer Aktivitäten und/oder Projekten intensiv zusammenarbeiten.

Doktorarbeiten, die Mitglieder des Graduiertenkollegs schreiben, sind ‚normale‘ Arbeiten, die den Anforderungen der jeweiligen Fakultät genügen müssen. Die Erstgutachterin, der Erstgutachter der Arbeit ist in der Regel einer der Professorinnen/Professoren, die am Graduiertenkolleg mitwirken. Es gibt die Möglichkeiten, dass alle Promovierende eines Graduiertenkollegs ihren Arbeitsplatz in den selben Räumlichkeiten haben, oder dass der sich in den Räumlichkeiten des Lehrstuhls ihrer Betreuerin/ihres Betreuers befindet. Wir für unseren Teil haben die zweite Möglichkeit gewählt, weil wir wollen, dass die Promovierenden des Graduiertenkollegs auch an die Arbeitsgruppen der Betreuerin/Betreuer gut angebunden sind.

Während dieses allgemeine Modell auch andere Geldgeber übernommen haben, wird dieses Graduiertenkolleg von der DFG, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, finanziert. Die meisten Promovierenden, die Teil des Graduiertenkollegs sind, erhalten ihre Finanzierung somit indirekt von der DFG.

Eine ausführliche Beschreibung des Begriffes "Graduiertenkolleg", zur Verfügung gestellt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)